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Fachbegriffe auf einen Blick.

Azubi

Der Auszubildende, kurz Azubi genannt, nimmt unter den Mitarbeitern eines Unternehmens eine besondere Stellung ein. Er wird einem qualifizierten Ausbilder zugeordnet, der ihm im Laufe von in der Regel drei Jahren alle praktischen und theoretischen Dinge beibringt, die zu einem Beruf zu erlernen sind. Obwohl ihre Arbeits- und Lernzeit der Arbeitszeit ausgebildeter Mitarbeiter entsprechen kann, ist ihr Einkommen wesentlich geringer. Dementsprechend wenig finanziellen Spielraum hat ein Azubi. Wenn er mit seinem Geld nicht gut haushalten kann, droht schnell die Schuldenfalle. BeiBanken ist es als Azubi eher schwierig, einen Kredit zu bekommen. Da die Vergütung der meisten Auszubildenden unter der Pfändungsfreigrenze liegt (1.079,99 Euro, Stand 2016), besteht für die Bank praktisch keine Chance, Schulden eintreiben zu lassen. Deshalb muss man als Azubi meistens wenigstens einen Bürgen vorweisen können, um ein Darlehen zu erhalten. Auch eine garantierte Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nach Beendigung der Ausbildung kann bei der Finanzierung helfen. Da ein Azubi in den seltensten Fällen ein pfändbares Einkommen hat, kann der Weg im Falle höherer Schulden nur noch in die Privatinsolvenz gehen.

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